Du möchtest gerne Hometesting machen, bist dir aber nicht sicher, ob du das schaffst? Lies dir durch, wie Ellen und Kismet es bewältigt haben und überwinde deine Ängste!
Hometesting: Anleitung, um „perfekt” zu werden
Diese Anleitung und andere nützliche Informationen findest du auf Ellen & Kis´Seite:
http://www.geocities.com/kysmet89/ (auf Englisch)
Das Beste, was du für deine Zuckerkatze tun kannst, ist Hometesting (Homemonitoring) zu lernen. Es unterstützt die Behandlung enorm. Manch einer scheut vor dieser Vorstellung zurück. Er macht sich Sorgen, die Katze dabei zu verletzen oder er glaubt, seine Katze würde es nicht dulden. Was den Schmerz betrifft, so tut der „Pieks”, um einen Tropfen Blut zu erhalten, nicht mehr weh als ein Mückenstich. Die meisten Katzen zucken nicht einmal zusammen, wenn sie ins Ohr oder in die Pfote gestochen werden. Manche schnurren sogar während dieses Vorgangs. organigramm
Es ist jedoch eine andere Sache, Katzen an ein neues Ritual zu gewöhnen. Mit der richtigen Vorgehensweise und viel Geduld gewöhnen sich Katzen jedoch daran, dass man sie in Ohren oder Pfoten sticht, um den Blutzucker zu bestimmen.
Katzenpsychologie
Katzen sind Gewohnheitstiere – alles was die Routine stört, wird als irritierend empfunden. Ich glaube, dass manch einer mir bei der Behauptung zustimmen wird: „Wenn die Idee nicht von meiner Katze selbst kommt – dann will sie auch damit nichts zu tun haben.” Der beste Weg, sich ans Hometesting heranzuarbeiten, wird also der sein, dass die Katze es wirklich selbst will.
Die Erfolgschancen sind umso größer, je langsamer du deine Katze Schritt für Schritt an die notwendigen Schritte heranführst, sie dabei über die Maßen lobst und ihr viel Zeit gewährst, um sich umzustellen. Katzen reagieren hochsensibel auf die Gemütsbewegungen ihrer Halter. Wenn du wegen des Hometestings ängstlich und nervös bist, überträgt sich das auf deine Katze. Sie fürchtet sich auch, und deine Bemühungen sind vergeblich. Übungen in ruhiger, entspannter Umgebung helfen sowohl dem „Caregiver“ als auch der Katze, sich an die Prozedur zu gewöhnen.
„Übung macht den Meister“
Als ich mit dem Hometesting begann, war es für mich auch „wie ein Sprung ins kalte Wasser.“ Es musste alles schnell gehen. Leider konnte ich auf diese Weise Kismet nur ein- oder zweimal testen, dann wurde sie scheu und versteckte sich vor mir, wenn ich ihre Blutzuckerwerte messen wollte.
Daraufhin beschloss ich, ganz von vorne anzufangen. So lief es ab:
Um das zu erreichen, wirst du mehr oder weniger Zeit brauchen. Es hängt von deiner Katze ab. Wir benötigten 2 Tage, bis Kismet bereit war, sich testen zu lassen. Je mehr Zeit du dir für jeden einzelnen Schritt nimmst, desto schneller wirst du Erfolg haben!!
Für weitere Informationen zum Hometesting klicke auf diesen Link (auf Englisch, aber mit Bildern):
http://www.sugarcats.net/sites/harry/index.htm